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Chronik des Naturschutz-Fördervereins
„Döberitzer Heide“ e.V.

1987 Feuchtgebiet Ferbitzer Bruch wird von der Sowjetischen Armee als Naturschutzgebiet betrachtet; Duldung beschränkter Beobachtung durch Potsdamer und später auch Nauener Naturschützer

1990 für das Ferbitzer Bruch erfolgte noch vor der militärischen Auflassung im März die behördliche einstweilige Sicherung als Naturschutzgebiet

1991 Beendigung der Nutzung als Truppenübungsplatz durch die Sowjetische Armee; Bundesforstamt übernimmt jagdliche und forstliche Bewirtschaftung; erste Ermittlung von Altlasten-Verdachtsflächen

1992 am 19. August Gründung des Naturschutz-Fördervereins “Döberitzer Heide” e.V.; einige Gründungsmitglieder waren bereits vorher als Naturschützer auf dem Truppenübungsplatz Döberitz tätig

1992   Beginn der Landschaftspflege im Ferbitzer Bruch mit Galloway-Rindern; das notwendige Unterschutzstellungsverfahren für das Ferbitzer Bruch wird im März eröffnet

1993   der Naturschutz-Förderverein “Döberitzer Heide” e.V. beginnt mit der Sanierung eines russischen Panzer-Ausbildungs-Schießstandes zur Nutzung als Naturschutzzentrum und Landschaftspflegehof

1994   Aufbau einer Heidschnuckenherde zur Landschaftspflege

1995   Eigentümerin der Flächen des ehemaligen Truppenübungsplatzes Döberitz wird die Brandenburgische Boden Gesellschaft für Grundstücksverwaltung und -verwertung mbH (BBG)

1996   ab 1. Januar hat der Naturschutz-Förderverein “Döberitzer Heide” e.V. einen Nutzungsüberlassungsvertrag mit der BBG für den größten Teil der Liegenschaft des ehemaligen Truppenübungsplatzes Döberitz

1996   am 16. April 1996 erfolgt nach Schaffung der naturschutzfachlichen Voraussetzungen durch den Naturschutz-Förderverein „Döberitzer Heide“ e.V. die Festsetzung als Naturschutzgebiet für das 1.155 ha große Ferbitzer Bruch; eine zweite Heidschnuckenherde weidet im Nordosten der Döberitzer Heide

1997   am 24.11.1997 erfolgt nach Schaffung der naturschutzfachlichen Voraussetzungen durch den Naturschutz-Förderverein „Döberitzer Heide“ e.V. die Festsetzung als Naturschutzgebiet Döberitzer Heide mit 3.415 ha

1998   der Naturschutz-Förderverein “Döberitzer Heide” e.V. erhält den Umweltpreis des Landes Brandenburg

1999   Gründung der Stiftung “Döberitzer Heide” durch den Naturschutz-Förderverein “Döberitzer Heide” e.V. und der Landesinvestitionsbank Potsdam zur Förderung des Naturschutzes

2001   Nach umfangreichen Baumaßnahmen offizielle Eröffnung des Naturschutzzentrums mit einer Ausstellung zum Naturschutz und zur Geschichte der Döberitzer Heide

2004   am 20.08.2004 ist der Naturschutz-Förderverein „Döberitzer Heide“ e.V. Gastgeber der Heinz Sielmann Stiftung für die Pressekonferenz zum Kauf von 3.442 ha der Döberitzer Heide

2006   Eröffnung eines Cafés im Eingangsbereich des Naturschutzzentrums