Der Einsatz von großen Weidetieren zur Pflege von ausgedehnten Naturschutzflächen hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer anerkannten Strategie im Umgang mit sogenanntem „Offenland“ entwickelt. Besonders in den Niederlanden ist die „Wilde Weide“ bereits seit den 80er Jahren erfolgreich im Naturschutz etabliert. Weitläufige Landschaften werden dort mithilfe von robusten Rinder- und Pferderassen gepflegt. Eine nahe liegende Entwicklung, denn der Großteil der artenreichen Biotope in unserer historischen Kulturlandschaft ist durch menschliche Nutzung entstanden: insbesondere durch eine angepasste Beweidung mit Nutztieren wie Rinder, Pferde, Schafe und Ziegen.

Weite Blicke über lila blühende Heide und offene Sandlandschaften, ursprüngliche Eichenwälder und artenreiche Niederungen. Kulturhistorische Relikte aus der militärischer Nutzung und Begegnungen mit großen Weidetiere wie Wisente, Heckrinder, Przewalski- und Konikpferden entlang der Wege. Die Landschaft in der Döberitzer Heide ist vielfältig und lässt sich am Besten bei einer Wanderung entdecken.

Dennoch sollte man nicht vergessen, dass es sich bei der Döberitzer Heide um einen ehemaligen Truppenübungsplatz und ein Naturschutzgebiet handelt. Dies macht es umso wichtiger die gekennzeichneten Wege nicht zu verlassen und auch geschlossene Tore stets zu respektieren. Denn auch von den Weidetieren kann eine nicht zu unterschätzende Gefahr ausgehen.
 

Eine Vielzahl an sicheren Wanderrouten von unterschiedlicher Länge bieten für jeden die Möglichkeit auf ein einmaliges Naturerlebnis. Empfehlenswertes Equipment sind festes Schuhwerk, wetterentsprechende Kleidung sowie ein Fernglas.

Naturschutz-Förderverein
Döberitzer Heide e. V.
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