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Alle Vöglein sind schon da: Einflug der Kiebitze...

Der Kiebitz (Vanellus vanellus) wird zu den Limikolen (Watvögeln) gezählt. Sein auffällig metallisch schimmerndes Federkleid, im Kontrast zur weißen Brust und der schwarzen Haube machen ihn unverwechselbar und auch für den Laien leicht zu erkennen.

Rastende Kiebitze auf den Flächen der Naturschutzstation Döberitzer Heide

In seinem Bestand ist der Kiebitz stark rückläufig. In den letzten dreißig Jahren soll sich die Anzahl der Brutpaare um rund 60 % reduziert haben. Er wird deshalb auf der Roten Liste als stark gefährdet geführt. Hauptursache für sein Verschwinden ist die Zerstörung geeigneter Lebensräume: Wie viele andere Arten findet der Kiebitz in der industriell geprägten Agrarlandschaft keinen Platz.

Als typischer Vogel des feuchten Offenlandes findet der Kiebitz  auf naturnah beweideten Flächen oftmals optimale Lebensbedingungen: Denn einher mit großen Weidetieren gehen vielfältige Vegetationsstrukturen und ein reichhaltiges Vorkommen an Insekten.  Momentan kann man größere Kiebitzschwärme auf den überstauten Flächen des Kief- und Ferbitzer Bruchs beobachten.

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